Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Muhhh!, Michael Weiler freischaffender Künstler und Designer
Stand 01. Juli 2007

Diese Bedingungen regeln alles im Zusammenhang mit der freiberuflichen Tätigkeit als Kunstmaler (Verkauf und Ausstellung eigener Gemälde und deren Reproduktionen), im Folgenden Verkäufer genannt.

§ 1 Pflichten des Verkäufers
1. Der Verkäufer ist verpflichtet, dem Kunden das Werk zum vereinbarten Termin in einwandfreiem Zustand (wie besichtigt) zu überlassen und ihm, soweit vereinbart, das Eigentum daran zu übertragen.
2. Im Falle einer Beschädigung des Werks ist der Verkäufer verpflichtet, die erforderlichen Reparaturen oder Restaurierungen gegen angemessenes Entgelt vorzunehmen. Kommt darüber eine Vereinbarung nicht zustande, so wird der Verkäufer für die Reparatur oder Restaurierung dienliche Hinweise geben.
3. Falls es nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde, wird mit dem Kauf nur das Eigentumsrecht an dem Originalwerk selbst übertragen. Soweit eine Nutzung des Werks der Einwilligung des Verkäufers bedarf, wird er diese nicht ohne sachlichen Grund verweigern. Gegebenenfalls ist eine weitere Vergütung zu vereinbaren.

§ 2 Vergütung
1. Sämtliche Ansprüche des Verkäufers auf Zahlung sind fällig bei Erbringung der vom Verkäufer geschuldeten Leistung und zahlbar ohne Abzug binnen 4 Wochen.
2. Sämtliche Vergütungen und Preise verstehen sich ohne der gesetzlichen Mehrwertsteuer, da der Verkäufer als Kleinunternehmer nicht Vorsteuerabzugsberechtigt ist.

§ 3 Urheberrecht
1. Soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist, erwirbt der Kunde ohne besondere Vereinbarung keine Nutzungsrechte nach dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) sondern nur das Eigentumsrecht am Original selbst.
2. Soweit das Werk ausgestellt wird, sind für die jeweilige Ausstellung die Rechte zur aktuellen Berichterstattung (§ 50 UrhG) eingeräumt, ebenso - gegen je 3 Belegexemplare - das Recht zum Abdruck im Katalog, auf Plakaten und Einladungskarten zur Ausstellung. Darüber hinausgehende Werknutzungen bedürfen der Einwilligung des Verkäufers.
3. Der Kunde erkennt das Folgerecht gemäß § 26 UrhG und das Zugangsrecht gemäß § 25 UrhG an. Darüber hinaus ist der Kunde verpflichtet, dem Verkäufer das Werk vorübergehend zur Nutzung (z.B. für Ausstellungen) zu überlassen, sofern ihn der Verkäufer zur Hälfte an dem Erlös dieser Nutzung beteiligt und die Überlassung des Werks den Kunden nicht unangemessen beeinträchtigt.
4. Überlässt der Verkäufer dem Kunden leihweise Unterlagen (Fotos, Begleittexte) zu den Werken, so ist damit keine Rechtseinräumung verbunden. Der Kunde ist verpflichtet, vor einer eventuellen Nutzung (Vervielfältigung u.ä.) mit dem Urheber dieser Unterlagen eine Vereinbarung zu treffen.

§ 4 Sorgfaltspflicht/ Versicherung
1. Der Kunde ist verpflichtet, das Werk, auch wenn er das Eigentum daran erworben hat, sorgfältig zu behandeln und jede Form von Beeinträchtigung des Werks (Veränderung, Beschädigung, Zerstörung) zu unterlassen.
2. Handelt es sich bei dem Werk um ein Unikat, so ist der Kunde im Falle einer Beschädigung verpflichtet, den Verkäufer zu unterrichten bevor das Werk öffentlich zur Schau gestellt wird. Der Verkäufer ist sodann berechtigt, eine Vereinbarung gemäß §1, Abs. 2, Satz 1 zu verlangen; kommt diese nicht zustande, so hat die Reparatur oder Restaurierung unter Beachtung der Hinweise des Verkäufers gemäß § 1, Abs. 2, Satz 2 zu erfolgen.
3. Solange das Werk im Eigentum des Verkäufers steht, ist der Kunde verpflichtet, das Werk auf eigene Rechnung zum angegebenen Kaufpreis (ohne MWST) zu versichern oder gegen Erstattung der Kosten durch den Verkäufer versichern zu lassen.

§ 5 Rückgabepflicht
1. Wird das Werk dem Kunden nur vorübergehend überlassen (§ 6 und § 7), so ist er verpflichtet, es unverzüglich nach Vertragsende zurückzugeben.
2. Eine Verlängerung der Überlassungsfrist bedarf der Einwilligung des Verkäufers. Ein für die Überlassung vereinbartes Honorar erhöht sich in diesem Fall zeitanteilig; der Erhöhungsbetrag wird mit Beginn der Verlängerung fällig.

§ 6 Ausstellungen
1. Für Ausstellungen wird, soweit nicht schriftlich anderes vereinbart ist, ein Ausstellungshonorar berechnet.
2. Erwirbt der Kunde während der Vertragsdauer eines der Werke aus der Ausstellung, so wird das Ausstellungshonorar auf den Kaufpreis angerechnet.

§ 7 Überlassung für Galeriezwecke
1. Die Galerie ist verpflichtet, sich nachhaltig für den Verkauf der ihr überlassenen Werke einzusetzen.
2. Vermittelt die Galerie den Verkauf eines ihr überlassenen Werkes, so erhöht sie eine Provision in Höhe des vereinbarten Prozentsatzes vom Kaufpreis. Vermittelt die Galerie nachweislich Verkäufe aus dem Atelier des Verkäufers, so gilt entsprechendes.

§ 8 Kauf
1. Das gelieferte bzw. überlassene Bild bleibt bis zur vollständigen Bezahlung im uneingeschränkten Eigentum des Verkäufers.
2. Soweit der Verkauf durch eine vom Verkäufer bevollmächtigte Person erfolgt, sind diese Geschäftsbedingungen zum Vertragsinhalt zu machen, der Käufer ist ausdrücklich auf den Vorbehalt der Rechte gemäß § 3 hinzuweisen und darüber zu informieren, dass ein gutgläubiger Erwerb von Nutzungsrechten nicht möglich ist.
3. Für den Fall einer Weiterveräußerung des Werkes durch den Erwerber gilt Absatz 2 entsprechend.

§ 9 Erfüllungsort und Gerichtsstand
1. Für alle Leistungen ist Erfüllungsort der Wohnort des Verkäufers. Transport zum Kunden - im Falle der § 6 und 7 auch zurück zum Verkäufer - gehen auf Kosten des Kunden.
2. Gerichtsstand ist, soweit nicht zwingendes Recht entgegensteht, beim Wohnsitz des Verkäufers.

§ 10 Schlussbestimmungen
1. Nebenabreden sind nicht getroffen. Abweichende oder ergänzende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.
2. Die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen berührt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Vertragsparteien sind in einem solchen Falle verpflichtet, die mangelhafte Bestimmung durch eine solche zu ersetzen, deren wirtschaftlicher und juristischer Sinn dem der mangelhaften möglichst nahe kommt.
3. Soweit vorstehend keine Regelungen getroffen sind, gelten die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen des Rechts der Bundesrepublik Deutschland.

Michael Weiler
Kirchenstraße 28
68159 Mannheim
Internet: www.muhhh.com
e-Mail: Bitte verwenden Sie unser Kontaktformular!






Zahlungsbedingungen


Bei Bestellungen innerhalb Deutschlands akzeptieren wir als Zahlungsart Überweisungsgutschrift oder Bankeinzug. Bei Bestellungen aus anderen Ländern können Sie nur per Überweisungsgutschrift zahlen.

Liefer- und Versandkosten

Der Mindestbestellwert beträgt EUR 20,00. Unter einem Gesamtbestellwert von EUR 50,00 berechnen wir zusätzlich eine Handling-Fee von EUR 3,00.

Ab einem Bestellwert von EUR 450 ist der Versand innerhalb Deutschlands und nach Österreich transportkostenfrei. Ihr Auftrag wird durch einen Paketdienst zugestellt. Ins übrige Ausland werden die Versandkosten nach dem jeweiligen Versandgewicht berechnet.

Nach § 3 des Fernabsatzgesetzes steht Ihnen bezüglich der bestellten Waren ein Widerrufs- oder Rückgaberecht zu. § 3 Fernabsatzgesetz lautet:

(1) Dem Verbraucher steht ein Widerrufsrecht nach § 361 a des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu. Die Widerrufsfrist beginnt abweichend von § 361a Abs. 1 Satz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs nicht vor Erfüllung der Informationspflichten gemäß § 2 Abs. 3 und 4, bei der Lieferung von Waren nicht vor dem Tag Ihres Eingangs beim Empfänger, bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor dem Tag ihres Eingangs der ersten Teillieferung und bei Dienstleistungen nicht vor dem Tag des Vertragsabschlusses; die Widerrufsbelehrung bedarf keiner Unterzeichnung durch den Verbraucher und kann diesem auch auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt werden.

Das Widerrufsrecht erlischt
1. bei der Lieferung von Waren spätestens vier Monate nach ihrem Eingang beim Empfänger und 2. bei Dienstleistungen a) spätestens vier Monate nach Vertragsabschluss oder b) wenn der Unternehmer mit der Ausführung der Dienstleistungen mit Zustimmung des Verbrauchers vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Verbraucher diese selbst veranlasst hat.

(2) Das Widerrufsrecht besteht mangels anderer Vereinbarung und unbeschadet anderer gesetzlicher Bestimmungen nicht bei Fernabsatzverträgen. 1. zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. 2. Die in der Form von Versteigerungen (§ 156 des Bürgerlichen Gesetzbuches) geschlossen sind.

(3) Anstelle des Widerrufsrechts nach Absatz 1 und 2 kann für Verträge über die Lieferung von Waren ein Rückgaberecht nach § 361b des Bürgerlichen Gesetzbuchs eingeräumt werden. Absatz 1 Satz 2 und 3 Nr. 1 gelten entsprechend.

Zusätzliche oder über die üblichen Grundtarife der Nutzung von Fernkommunikationsmittel hinausgehende Kosten entstehen nicht.

Wenn Sie von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen wollen, beachten Sie bitte folgendes: Der Widerruf muss grundsätzlich schriftlich erfolgen, er muss nicht begründet werden. Die Rücksendung der Ware wird als Widerspruch gewertet.

Die Frist beträgt zwei Wochen, zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, zu dem Sie Kenntnis über die Möglichkeit des Widerrufs erhalten haben.

Sollten Sie den Widerruf fristgerecht ausgeübt haben, sind Sie an die Bestellung der Ware nicht mehr gebunden. Bitte beachten Sie, dass wir die Kosten für den Rückversand nicht tragen.

Alle unsere Produkte stellen eine Besonderheit bei der Anwendung des Fernabsatzgesetzes dar, da der Gebrauch und die Nutzung unserer Artikel zu einer deutlichen Wertminderung führen können. Bitte beachten Sie, dass die Ihnen zugesandten Artikel mit äußerster Sorgfalt behandelt werden müssen und bei Nichtgefallen vollständig mit Verkaufsverpackung zurückgesandt werden müssen. Die Artikel dürfen keinerlei Gebrauchsspuren aufweisen und müssen in der Reihenfolge und Vollständigkeit Ihrer Seiten (besonders bei Kalendern, Büchern, Adress- und Notizbüchern und Notizblocks) unversehrt sein. Bei Nichtbeachtung dieser Vorschriften behalten wir uns das Recht auf Schadensersatz nach § 276 BGB vor.

Für die Überlassung bzw. Nutzung bestellter Waren behalten wir uns das Recht eine Vergütung nach § 361a Absatz 2 BGB zu berechnen. Hierdurch wird nicht gegen eine Vorgabe der FARL verstoßen ( FARL Art. 6 Abs. 2 S. 2: "Die einzigen Kosten, die dem Verbraucher infolge der Ausübung seines Widerrufsrechts auferlegt werden können, sind die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren" ), da diese Ansprüche nicht "infolge des Ausübung seines Widerrufsrechts" sondern infolge der Nutzung der empfangenen Waren entstehen, ebenso wie die Schadensersatzansprüche nicht infolge des Widerrufs sondern infolge der Beschädigung der Sache entstehen.

Unsere Gewährleistungspflicht richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere den §§ 459 ff BGB.